Reisetagebuch 2018

27.12. Marienkäfer am Ätna

Ich suche immer noch einer Erklärung für die 1000sende von Marienkäfer auf der sonst toten Lavahalde am Ätna. Aus aktuellem Anlass, dem Ausbruch des Ätnas zu Weihnachten, habe ich mich wieder auf die Suche gemacht und verschiedene Erklärungen gefunden:

3.11. Reiseweg und -stationen

Hinreise

Rückreise

(linker Mausklick auf eines der Bilder öffnet ein neues Fenster mit dem Bild in voller Größe)

2.11. bin zurück

Gut geschlafen und ein ausreichendes Frühstück mit richtigen Brötchen gehabt. Bin dann schon früh losgefahren, da ja mein Gespann abfahrbereit war. Wegen des Feiertags gab es nur wenige LKWs auf der Autobahn. So konnte ich ungehindert mein Tempo fahren. An der Grenze in Chiasso konnte ich wieder auf der Spur für Gespann an dem Stau vorbei fahren. Es freut mich immer wieder, dass dort Gespannfahrer schneller über die Grenze kommen.

Bis zum Gotthard Tunnel war es noch bewölkt und ungemütlich kühl draußen. In den Raststätten war Hochbetrieb, einmal verstopft eine Busladung Japaner den Weg zur Toilette. Vor dem Gotthard Tunnel musste ich 30 Minuten warten. Auf der Nordseite schien dann die Sonne. Bei Armin und Jacqueline bin ich dann schon um 14 Uhr eingetroffen.

Heute Morgen um 9:20 Uhr weiter gefahren. Es waren schon mehr LKWs unterwegs. Doch wegen des Fenstertags gab es insgesamt weniger Verkehr auf der Autobahn. Ich bin ohne Stau bis nach Hause gekommen. Insgesamt hätte die Fahrt nicht besser laufen können.

31.10. bei Parma angekommen

19:40 Uhr: Alles glatt gelaufen. Es gab noch einmal einen schönen Sonnenaufgang überm Meer. Am Morgen hatte es nur noch 14° im WW.

Bis ich dann bezahlt hatte, war der Himmel mit Wolken bedeckt. Auf der Fahrt kam ich bald wieder in einen sonnigen Bereich. Bis Bologna bleib es dann sonnig bei 20°. Durch die Scheibe im Auto war es natürlich noch heißer. Unter der starken Wolkendecke ab Bologna sank die Temperatur aber schnell auf 15°.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, bin ich erstmal noch in den Feldern hier Spazieren gegangen. Dann ordentlich heiß geduscht. Aus den Resten im WW habe ich mir ein kaltes Abendbrot gezaubert. Jetzt noch ein wenig Internet, die letzten Bilder hochgeladen und dann geschlafen.

30.10. letzter Sonnentag

19:50 Uhr: Am Morgen mit der Sonne aufgewacht. Im WW war es sehr kühl, da ich die Oberlichter die Nacht durch offen gelassen hatte. Doch bald versagte die Heizung - Gasflasche leer. Also die zweite Flasche aus dem Auto geholt und angeschlossen. Dazu musste ich erst das Fahrrad abladen und den Fahrradträger entfernen. Nach dem Frühstück das Sonnen-/Regendach abgebaut und verpackt.

Später nach Civitanova Alta gefahren, Diesel und Geld für die Weiterfahrt getankt und mich in dem Ort noch etwas umgesehen. Ständig fuhren Autos zum Friedhof. Eine große Beerdigung? Erst als ich auf dem Friedhof war erkannte ich, dass die Grabstellen für Allerseelen/Allerheiligen geschmückt wurden. Der Friedhof ist riesig, wohl für alle Teilorte der Stadt. Selbst bei 18° bringen mich solche Spaziergänge ins Schwitzen.

Am Nachmittag runter zum Strand gefahren und dem Strand entlang bis zum Hafen gegangen. Es war herrlich, noch einmal in der Sonne direkt am Meer zu sein. Dies war das letzte Mal. Ab morgen gibt es kein Meer mehr für mich. Dies ist wohl der letzte Eintrag vor meiner Ankunft in Lutzenberg. Die Schweiz ist zu teuer fürs Internet.

29.10. Regentag

11:00 Uhr: Es regnet. Heute Morgen schien die Sonne und es gab rosa Wölkchen. Ich habe die Gelegenheit für einen Rundgang über den Platz genutzt. Bisher regnet es hier ganz normal. Es gehen zwar auch heftige Windböen. Doch ich stehe geschützt am Hang. Die Gewitter dürfen ruhig kommen.

Nachdem der Regen wieder einsetzte, bin ich zum Einkaufen in die Stadt gefahren. Es gibt einen sehr einfachen dirketen Weg zum nächsten Supermarkt. Er ist zwar nur geschottert und der Regen gräbt sich jetzt gerade mit tiefen Spuren ein. Doch er war noch gut zu fahren. Der Name dieser "Straße" ist eine Überraschung: Via Andrea Doria! (Wikipedia Eintrag zu Admiral Andrea Doria und zum Schiff Andrea Doria.) Die Regenperiode nutze ich jetzt, um die Bilder der letzten Tage auf meine Homepage zu bringen.

21:15 Uhr: Inzwischen ist ein kleines Gewitter hier vorüber gezogen. Wenn ich so die Nachrichten über das Unwetter in Italien verfolge, war es eine gute Idee der Wettervorhersage zu vertrauen und hier erst einmal eine Wetter- und Straßenbesserung ab zu warten. Morgen soll das Tief vorüber sein, übermorgen würde ich dann weiter reisen.

28.10. angekommen

18:00 Uhr: Wohnwagen steht und ich habe mich geduscht. Jetzt noch schnell ein paar Worte und dann Abendessen gekocht.

Dank der Zeitumstellung war ich schon um 8:30 Uhr startklar. Dem Besitzer hatte ich 10 Uhr gesagt. Deshalb musste er erst geweckt werden. So bin ich gegen 9:30 Uhr losgefahren.

Bis Civitanova Marche verlief die Fahrt ruhig. Einzig mein Klappdach hatte sich hinten hoch gestellt, weil ich vergessen hatte die Spannhaken auch einzuspannen. Nichts passiert.

Jede zweite Autobahnbrücke ist wohl marode. Immer wieder wird eine Spur gesperrt um die Brücken zu entlasten (wie auf der Sauerlandlinie). Manchmal muss man in der Mitte der beiden Fahrbahnen fahren. Es war Sonntag also keine LKWs, und der Sommer ist vorbei, also auch wenig Ferienverkehr. Mich hat es im Reisetempo nicht gestört. Obwohl an solchen Engstellen 60 km/h oder bei Verschenkungen sogar 40 km/h angezeigt werden, fahren hier alle unbeiirt weiter ihr Tempo, ich auch.

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